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So sparen auch Fahranfänger bei der Kfz-Versicherung

Wem ging es nicht so? Endlich 18, den Führerschein bestanden und dann??? Ein Auto soll her, was ja allein schon nicht billig ist, aber wenn es dann auch noch um die Autoversicherung geht haben Fahranfänger nichts mehr zu lachen. Fahranfänger starten grundsätzlich mit Schadenfreiheitsklasse 0 bei der Kfz-Versicherung, das entspricht einem sehr hohen Beitragssatz von bis zu 240%, je nach Gesellschaft. Das liegt daran, dass diese jungen Fahranfänger zwischen 18 und 25 Jahren eine Risikogruppe für die Versicherer darstellen, da sie statistisch betrachtet häufiger in Unfälle verwickelt sind. Wer sich dennoch nicht vom Traum eines eigenen Autos verabschieden möchte, dem seien einige Tipps und Tricks nahe gelegt, wie auch Fahranfänger bei der Kfz-Versicherung sparen können.

  • richtiges Fahrzeug wählen
    Verschiedene Autos haben verschiedene Typklassen. Je höher diese Typklasse ist, desto teurer wird die Versicherung. Besonders Fahranfänger sollten deshalb lieber auf einen Wagen mit günstiger Typklasse setzen. Das sind meist Kleinwagen mit geringer PS- Zahl. Teuer sind dagegen die beliebten Einsteiger- Autos wie der VW Golf oder Opel Astra. Welche Typklasse für Ihr Auto gilt, können Sie unter http://www.gdv-dl.de/typen.html bestimmen.
  • nur Haftpflichtversicherung, keine Kaskoversicherung
    Da man sich als Fahranfänger sowieso meist nur ein älteres Auto leisten kann, genügt in den meisten Fällen der Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung. Eine Kaskoversicherung ist nur für neuwertige Autos zu empfehlen.
  • Zweitwagenregelung
    Richtig sparen können Fahranfänger, wenn sie ihr Auto über die Eltern als Zweitwagen versichern. Nach einer gewissen Fahrzeit kann dann der günstigere Schadensfreiheitsrabatt je nach Gesellschaft auf den eigenen Namen übernommen werden. Durch diese Möglichkeit lässt sich das meiste Geld bei der Autoversicherung sparen.
  • Versicherung beim Anbieter der Eltern abschließen
    Bei vielen Versicherungen bekommen Fahranfänger eine bessere Einstufung, wenn bereits die Eltern dort ein Fahrzeug versichert haben.
  • Übertragung des Rabattes der Eltern
    Oftmals lässt sich der Schadensfreiheitsrabatt eines Elternteiles übertragen. Dabei verzichtet der Übertragende ausdrücklich auf den Rabatt und muss nachweisen, dass der Fahranfänger zuvor das Kfz gemeinsam mit ihm genutzt hat. Dem Fahranfänger werden dabei maximal so viele Jahre angerechnet, wie seit seinem Führerscheinerwerb vergangen sind.
  • Alleinfahrer
    Vereinbaren Fahranfänger mit der Versicherung, dass ausschließlich sie als Fahrer zugelassen sind und das versicherte Kfz auch von keinem anderen gefahren wird, gewähren die meisten Assekuranzen einen Rabatt auf die Versicherungsprämie.
  • Kilometerleistung richtig einschätzen
    Je nach den im Vertrag vereinbarten Jahreskilometern lässt sich auch der eine oder andere Euro sparen, wenn in den ersten Jahren geringe Kilometerleistungen vereinbart werden. Für Fahrten innerhalb einer Stadt genügen zum Beispiel 500-750 Kilometer pro Monat, also unter 10.000 Kilometer im Jahr.
  • Sicherheitstraining
    Das Fahranfänger-Risiko für die Versicherung lässt sich mindern: wer beispielsweise einen zusätzlichen Fahrkurs (Schleuderkurs, Sicherheitstraining etc.) bei einer anerkannten Organisation wie dem ADAC absolviert, kann bei einigen Versicherungen seinen Tarif deutlich senken. Außerdem bekommen beispielsweise Mitglieder des ADAC bei vielen Versicherungen rund ums Auto Sonderkonditionen – eine Mitgliedschaft kann sich also lohnen.
  • Versicherung nicht zum Jahresanfang abschließen
    Der Schadensfreiheitsrabatt wird jeweils für ein Jahr festgelegt. Schließt man seine Kfz-Versicherung im ersten Halbjahr eines Jahres ab, sinkt der Beitragssatz bereits zu Beginn des nächsten Jahres – unfallfreie Fahrt vorausgesetzt. Durch geschickte Wahl des Versicherungsbeginns zum Ende des ersten Halbjahres können Fahranfänger so den Zeitraum verkürzen, in dem sie den Einstiegsbeitragssatz zahlen.
  • Online-Versicherungsabschluss
    Die im Internet angebotenen Tarife für Kfz-Versicherungen sind oftmals wesentlich günstiger, als diejenigen, welche von Versicherungsvertretern oder über andere Medien angeboten werden.

1 Kommentar 9.1.08 11:43, kommentieren

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